Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

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2021 09 18 01Nach 2018 wieder ein Vereinsausflug. Dieses Mal sollte die Reise eigentlich nach Schloss Wiepersdorf führen, doch wegen des Eigentümerwechsels und der damit verbundenen Neuausrichtung wäre dort noch nicht viel zu sehen und zu besichtigen gewesen. Deshalb wurde die Reiseroute geändert und Senftenberg angefahren. Widererwarten störten keine größeren Behinderungen die Busfahrt auf Straßen und Autobahnen, so dass Senftenberg weit vor dem geplanten Termin erreicht wurde. Mit einer Sightseeingtour durch Senftenberg und einem anschließenden Besuch des Stadthafens von Senftenberg war bis zum geplanten Besuch des Museums Schloss und Festung Senftenberg etwas Zeit von der Uhr genommen.

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06 2021 09 12

Bereits zur Eröffnung des Denkmaltages um 11.00 Uhr waren die ersten Gäste erschienen, um sich den sanierten Krug und die Fotoausstellung von Fred Hasselmann anzusehen.

Unter ihnen auch die Bürgermeisterin der Stadt, Wiebke Schwarzweller, die nach dem Besuch einer anderen Veranstaltung am Nachmittag dann ausgiebig sich mit den Gästen des Festes unterhielt.

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20210821 081833An diesem Sonnabendmorgen trafen sich Frühaufsteher zur vom Heimatforscher Gerhard Glau geführten Wanderung durch den alten Ortskern von Glienick.

19 Interessierte waren der Einladung des Heimatvereins zur Frühwanderung 2021 gefolgt. „Eigentlich sollte diese Wanderung wie üblich im Mai stattfinden, doch Corona hat das vermasselt“, so Vereinsvorsitzende Karola Andrae in ihren Begrüßungsworten. Sie erinnerte daran, dass die Frühwanderungen einst als Vogel-stimmenwanderungen bereits um 4 Uhr begannen, so früh sei also 8 Uhr jetzt gar nicht.

Zu Beginn führte Gerhard Glau einiges zur Geschichte des Dorfes Glienick aus. Das Dorf liege auf der Glienicker Platte, einer Landschaftserhebung. Der Ort Glienick sei der einzige Ort auf dieser Erhebung. In einem Bistumsmatrikel sei als Ersterwähnung des Ortes Glienick 1346 angegeben, jedoch die Erstbesiedlung sei vermutlich bereits 150 Jahre früher erfolgt. 18 Hüfner und 4 Kossäten hätten hier gelebt. Zuvor hätten hier sicherlich auch Slawen gesiedelt, jedoch haben Archäologen bisher keine Reste einer Slawensiedlung gefunden. Darauf deute der Ortsname hin, glina = Lehm. Aus Lehm, der unmittelbar vor Ort vorhanden war, seien die Siedlungshäuser gebaut worden. Angesiedelt, so Glau, hätten sich hier Siedler aus dem Niederrhein, Holland und Flandern. Sie erhielten jeder eine Hufe Land. Zuerst seien die Stallgebäude mit einem vorübergehenden Wohnteil und dann das eigentliche Wohnhaus errichtet worden. An den ehemaligen Stallgebäuden finden sich heute noch die Initialen der einstigen Besitzer. Diese Gebäude sind heute zumeist für Wohnzwecke umgebaut.

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2021 07 10 Sculweg 02Beim letzten Kraut- und Rübenmarkt führte Karola Andrae über das Gelände der ehemaligen Burg Zossen. Bei diesem Kraut- und Rübenmarkt, am 10. Juli 2021, führte Jutta Graumann das erste Mal Gäste den Schulwanderweg entlang. Diesen Schulwanderweg haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Schulmuseums erarbeitet. Sieben der acht Stationen liefen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab.  Wenn alles gut geht, soll an jedem der Standorte auch bald eine Tafel an die Nutzung als Schule erinnern.

Wer auf eigene Faust loslaufen möchte, sollte sich den Flyer herunterladen. Darin sind sowohl der Weg als auch die einzelnen Stationen beschrieben. Viel Spaß!

2021 06 03 museum 900Mitglieder des Heimatvereins weihten das zum Mehrzweckraum umgestaltete Schleppdach ein. Dank der Förderung durch die Bundesregierung über den Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA), konnte der Verein die Behindertenwerkstätten Wünsdorf mit dem Umbau beauftragen. Jetzt ist alles fertig und der Verein plant bereits die ersten Veranstaltungen darin.

Foto: Fred Hasselmann

2021 05 18 01
Meister Bonin erklärt die
nächsten Arbeitsschritte

Während am Hauptgebäude die Arbeiten der Grundsanierung noch einige Monate in Anspruch nehmen werden, könnten in dem zum neuen Begegnungsraum umgestalteten Schleppdach bald erste Veranstaltungen stattfinden.

Vor dem Gelände steht das Fahrzeug der Wünsdorfer Werkstätten. Die geöffneten Rückklappen lassen den Blick auf einen fast leeren Laderaum frei. Kein Wunder, im bereits verlegten Teil des Fußbodens stehen die Kisten mit Werkzeugen und Schrauben, da liegen die in der Werkstatt bereits vorbereiteten Holzbauelemente und es riecht nach frischer Farbe.

Mit diesen Materialien arbeiten der Tischlermeister Andreas Bonin mit Lehrling Nico Hillermann und einem Arbeiter der Wünsdorfer Werkstätten gGmbH. Nach verdienter Frühstückspause weist der Meister Lehrling und Mitarbeiter in die jetzt folgenden Arbeiten ein. Andreas Bonin leitet den Holzbereich in den Werkstätten.

Herr Bonin, wie gehen die Arbeiten hier voran?

„Wir sind seit gestern hier auf der Baustelle, haben die Dachsparren abgedichtet, die Gestelle verändert, an denen die Außenwand befestigt werden soll und mit dem Fußbodenlegen sowie den Streicharbeiten begonnen.“

Weiterlesen: 2021-05-18 Neuer Begegnungsraum am Museum „Alten Krug“ bald nutzbar

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